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34e 20 > 28.03.2020

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FIFF 2020… mit einer zünftigen Prise Humor

«Mossad!», Alon Gur Arye, 2019
«Mossad!», Alon Gur Arye, 2019

Die 34. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF) wird leidenschaftlich, verrückt, erfrischend respekt- und kompromisslos und einladender denn je. Stets auf der Suche nach neuen Talenten und dezidiert publikumsnah bietet das FIFF dieses Jahr erneut eine Fülle von Premieren, die nur in Freiburg zu sehen sind, sowie eine neue Sektion für Familien. Der Inhalt der Sektionen Neues Territorium (Ruanda) und Genrekino (Uchronie) ist bereits bekannt. Heute enthüllen wir die Titel des Eröffnungs- und des Schlussfilms (die argentinischen und israelischen Komödien Heroic Losers und Mossad!), die Einführung einer eigenen Sektion FIFFamilie sowie den Inhalt der Sektion Entschlüsselt: Rund dreissig Filmschaffende aus Mexiko, darunter der Oscarpreisträger Guillermo del Toro, sind unserer Bitte gefolgt und haben die besten Filme, die je in Mexiko gedreht wurden, ausgewählt. Das Ergebnis: Unter dem Titel Mexikanische Kinogeschichte von ihren Regisseur*innen erwartet uns eine geballte Ladung Humor, Respektlosigkeit und Wahnsinn, die aus dem FIFF 2020 (20. bis 28. März) eine etwas verrückte Ausgabe macht – im besten Sinne des Wortes. Bevor Mitte Februar die beiden grossen Namen der Filmgeschichte verraten werden, die in den Sektionen Hommage à… und Sur la carte de… gewürdigt werden, freut sich das FIFF-Team, ein ganz aussergewöhnliches Event ankündigen zu dürfen: Am Sonntag, den 29. März wird die wunderbare Komponistin und Sängerin Emilie Zoé das absurde Meisterwerk des Schweden Roy Andersson A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence begleiten.

Lachsalven garantiert!

Am Freitag, den 20. März eröffnet die 34. Ausgabe des FIFF mit einer argentinischen Gesellschaftskomödie als Schweizer Premiere. In Heroic Losers (trailer) von Sebastián Borensztein verkörpern einige der gefragtesten spanischsprachigen Schauspielenden rund um den lateinamerikanischen Star Ricardo Darín eine Clique in einer Kleinstadt in der Nähe von Buenos Aires. Im Vorfeld der Krise von 2001 haben sie die grandiose Idee, die gesamten Ersparnisse für ihre geplante Kooperative bei der Bank zu deponieren. Ein Jahrhundertcoup scheint der einzige Ausweg zu sein, um ihr Geld zurückzuholen.

Als Schlussfilm nach der Preisverleihung am Samstag, den 28. März wird ein tolldreistes israelisches Spektakel mit dem aussagekräftigen Titel Mossad! (trailer) als Schweizer Premiere gezeigt. Der Film von Alon Gur Arye ist eine James-Bond-Parodie, in dem ein derber Gag den andern jagt. Der Amerikaner David Zucker, dem wir unter anderem Airplane! und mehrere Teile der Horror-Persiflage Scary Movie verdanken, steuerte seinen kreativen Input zu dieser provokativen Komödie bei, die es sich erlaubt, sich über alles – inklusive der Spannungen in Nahost – lustig zu machen. Genau richtig, um die Dinge eine Woche vor dem Kinostart des sicherlich weniger überraschenden neuen James Bond etwas zu relativieren.

Endlich ein Angebot für Familien

Bislang war FIFFamilie einfach die Bezeichnung für einige wenige Festivalfilme. Auf allgemeinen Wunsch hieven wir FIFFamilie dieses Jahr auf das nächsthöhere Level und machen daraus eine eigene Sektion. Kurzfilme für die Jüngsten (ab 4 Jahre), ein indonesischer Superheldenfilm, eine Hymne an die fussballverrückte afrikanische Jugend und ein wunderschöner chinesischer Abenteuer- und Animationsfilm, der den grössten amerikanischen Filmstudios in nichts nachsteht: Ab sofort kann in Freiburg die ganze Familie den Film feiern.

«White Snake» de Amp Wong et Ji Zhao

White Snake, Amp Wong & Ji Zhao, Sektion FIFFamilie, 2019

Eine einmalige Gelegenheit, das mexikanische Filmschaffen kennenzulernen

Wer könnte das Filmschaffen eines Landes besser beurteilen als die Filmemacher*innen dieses Landes selber? 2020 feiern die Schweiz und Mexiko 75 Jahre bilaterale Beziehungen. Das FIFF hat die grossen Namen der zeitgenössischen mexikanischen Filmszene gebeten, die drei besten Filme aus der gesamten Kinogeschichte ihres Landes zu benennen. Rund dreissig Filmschaffende haben uns geantwortet, darunter Guillermo del Toro, Amat Escalante, Carlos Reygadas, Giovanna Zacharias und Arturo Ripstein. Das Ergebnis unserer Umfrage ist eine ausserordentliche Vielfalt mit einer gehörigen Portion Rebellion und Respektlosigkeit, die zweifelsohne auch etwas über die heutige mexikanische Gesellschaft aussagt. Von den 65 Titeln, welche die 42 angefragten Filmschaffenden ausgewählt haben, zeigt das FIFF in der Sektion Entschlüsselt: Mexikanische Kinogeschichte von ihren Regisseur*innen die am häufigsten genannten elf Filme. Die Auswahl wird am 4. März enthüllt, sie verspricht viele Überraschungen und eine Wiederentdeckung des mexikanischen Kinos.

Ausserdem… 

Mit 12 Langfilmen und 16 Kurzfilmen in seinen Internationalen Wettbewerben bleibt das FIFF seinem Anspruch treu, Talente aus Afrika, Lateinamerika oder Asien zu entdecken und vorzustellen. Dazu zählen insbesondere Produktionen aus Angola oder dem Sudan – Länder, die noch nie auf dem Programm des FIFF standen –, hauptsächlich als Schweizer, internationale oder Weltpremieren in Anwesenheit der Filmschaffenden. In der Sektion Neues Territorium: Ruanda werden rund zwanzig Filme gezeigt, was beinahe dem gesamten, noch sehr junge Filmschaffen des Landes entspricht. Die Sektion Genrekino: Verkehrte Welten bietet eine Auswahl an Uchronien bzw. Alternativweltgeschichten. Die äusserst beliebten Mitternachtsvorführungen entführen die Nachtschwärmer*innen nach Argentinien in das beklemmende Innere eines Autos, zu südkoreanischen Zombies oder in den Wahnsinn eines türkischen Shining.

Rock-Folk, untermalt von absurdem schwarzem Humor 

Als krönender Abschluss der 34. Ausgabe des FIFF geht das Festival für ein einmaliges Film-Konzert eine Zusammenarbeit mit dem Fri-Son ein: Emilie Zoé und Christian G. Gaucher spielen Roy Andersson. Dabei werden sie eines ihrer persönlichen filmischen Highlights der letzten Jahre begleiten – A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence von Roy Andersson (Goldener Löwe 2014, gezeigt am FIFF 2015), eine skurrile Ode an die Vergänglichkeit der Menschheit. Die Schweizer Musikschaffenden wird die Bilder von absurdem schwarzem Humor des schwedischen Regisseurs mit ihren zarten, betörenden und durchdringenden Harmonien umhüllen und dem Publikum auch nach dem Festival ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. 
Sonntag, 29. März um 19.00
Vorverkauf: fri-son.ch.

Mitte Februar wird das FIFF die beiden grossen Namen der Filmgeschichte verkünden, die in den Sektionen Hommage à… und Sur la Carte de… gewürdigt werden.

Am 4. März werden gleichzeitig mit dem Start des Vorverkaufs sämtliche Filme des Programms 2020 auf fiff.ch bekanntgegeben. 
 



Save the dates

• 4. März 2020, 10.15 Uhr: Pressekonferenz, Präsentation des kompletten Programms (Safe Gallery FKB, Freiburg)
• 12. März 2020, 20.00 Uhr: Vorpremiere Kino REX, Bern
• 20. bis 28. März 2020: 34. Ausgabe des FIFF, Internationales Filmfestival Freiburg

Akkreditierungen

Die Formulare für die Akkreditierungen stehen ab sofort auf fiff.ch/de/akkreditierungen-fiff-2020 zur Verfügung.

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