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FIFF 2018    16 > 24.03 FIFF-Kontakt
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Grosser Preis «LE REGARD D’OR»

Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Für die Einzigartigkeit des Settings und die Sorgfalt mit welcher die Filmemacherin diese intime Geschichte erzählt, und uns damit die Komplexität der Welt und der menschlichen Seele enthüllt. Für die starke Präsenz und Schönheit der Hauptdarstellerin, die uns in ihren Bann zieht ohne dass wir sie werten. Sie ist uns sehr nahe, obwohl ihre Welt für uns sehr fremd ist. 

Besondere Erwähnung (LE REGARD D’OR)

YO

Matías Meyer
Switzerland
2015
Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Wir haben beschlossen eine lobende Erwähnung zu vergeben, für einen Film, der uns überrascht und berührt hat und der mit Intelligenz und Zärtlichkeit uns in die Haut eines Riesen schlüpfen lässt.

Sonderpreis der Jury

Semana Santa

Alejandra Márquez Abella
Mexico
2016
Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Für das Einfühlungsvermögen und die Stärke der Inszenierung. Für die gelungene Arbeit mit dem Schauspielensemble und für das Talent alle unsere Sinne anzusprechen.

Publikumspreis

Blanka

Kohki Hasei
Japan
2015
Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Preis der FIPRESCI-Jury

Song of Songs

Eva Neymann
Ukraine
2015
Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Der Preis der FIPRESCI Jury geht an einen Film, der durch eine hinreißende und poetische Verschmelzung von Bildern, Worten und Klängen überzeugt. Die in einer traditionellen Gemeinschaft angesiedelte Geschichte behandelt auf subtile Weise den Versuch, eine Jugendliebe zu bewahren.

Preis der Ökumenischen Jury

Alias Maria

José Luis Rugeles
France
2015
Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Wir zeichnen daher den Film aus, der die Herausforderungen des Lebens, der Solidarität und des Mitgefühls für uns heute am besten und auf eine höchst universelle Weise zur Geltung bringt, und zwar durch das Verhalten seiner weiblichen Hauptfigur, durch ihre Weigerung, zu resignieren, durch ihre Fähigkeit zum Ungehorsam.

Don Quijote-Preis des Internationales Filmclub-Verbandes

Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Wir verleihen den Don Quijote-Preis des Internationalen Filmclub-Verbandes einem Film, der eine starke Frauenrolle zeigt. Das Paar in der Hauptrolle wird zu einer universellen Beschreibung. Ebenso der aus dem Kontext abgeleitete Symbolismus und die Art, wie die Hauptdarstellerin als orthodoxe Jüdin diesem entgegen tritt. Das unerwartete Ende mag für das Publikum schockierend erscheinen, doch es entschlüsselt die Geschichte des Films.

Preis für den Besten Internationalen Kurzfilm

Compétition internationale: Courts métrages

Iceberg» vermittelt das Gefühl einer wahren Begegnung. Eine Begegnung zwischen einer Regisseurin, die die Welt um sich herum beobachtet, und Teresa, die sich in diesem Werk selbst darstellt. Ohne Maske steht diese Frau vor uns, allein angesichts der Tiefen des Lebens, eng verbunden mit dem Tod. Die vom Leben gezeichnete Teresa lässt uns familiäre Beziehungen hinterfragen, insbesondere deren Zerfall, sowie ein System von Überzeugungen, das – auch, wenn es uns weit entfernt scheint – ein ergreifendes Zeugnis von Leben und Nächstenliebe ist, uns manchmal entmutigt, aber auf jeden Fall immer wiederkehrt. Genug Platz für Poesie, nimmt uns Juliana Gomez mit auf die Reise in ein Kuba, das uns von einer besseren Zukunft träumen lässt: mit größerer Nähe zur Natur, wo Rituale die Essenz des Lebens bilden und Erwartungen unverzichtbar sind.

Preis des Netzwerk Cinéma CH

Mr. Alfredo

Vitor Souza Lima
Venâncio Batalhone
Marcelo Santos
Brazil
2015
Compétition internationale: Courts métrages

Der Film hebt sich durch seine Leichtigkeit ab. Sein vordergründig nichtssagender Inhalt spiegelt die soziale und politische Realität Brasiliens wider, ohne je ins Dramatische oder Bedrückende abzugleiten. Die Hauptfigur hat uns durch ihre Offenheit und widersprüchliche Weltanschauung sehr berührt und zum Schmunzeln gebracht. Ein mürrischer Nörgler, der ständig die Gesellschaft kritisiert, erweist sich als authentischer, im Grunde seines Herzens großzügiger Mensch.