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34e 20 > 28.03.2020

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Offizielle Selektion 2020

*** Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde die 34. Ausgabe des Festivals abgesagt. Teile des Programms werden dem Publikum das ganze Jahr über auf verschiedene Weise dargeboten. Diese Veranstaltungen sind unter dem Titel «Ausgabe 34 ½» zusammengefasst. ***

Internationaler Wettbewerb: Langfilme

Herzstück des FIFF ist der Internationale Wettbewerb. Dieses Jahr zeigen wir rund zwölf aktuelle Produktionen aus Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteuropa, die sich durch ihre Innovation und ihre Fähigkeit, das Publikum zu berühren, auszeichnen. Kein Stil oder Genre wird bevorzugt. Es spielt auch keine Rolle, ob es sich um ein Erstlingswerk handelt oder nicht. Das einzig massgebliche Kriterium ist die Qualität. Jeder Film wird viermal gezeigt. In der Regel stellen die Filmschaffenden ihre Filme persönlich in Freiburg vor. Sie konkurrieren um den Grand Prix sowie weitere Preise im Gesamtwert von CHF 70'000.–.

Die Filmschaffenden führen die beeindruckende Liste der Persönlichkeiten fort, die in den letzten drei Jahrzehnten mit dem Hauptpreis des FIFF ausgezeichnet worden sind: Gaston Kaboré, Souleymane Cissé, Shaji N. Karun, Ömer Kavur, Raoul Peck, Hou Hsiao-hsien, Fernando Pérez, Abderrahmane Sissako, Stanley Kwan, Pablo Trapero, Edward Yang, Jia Zhang-ke, Carlos Sorín, Bahman Ghobadi, Ernest Abdyjaparov, Lav Diaz, Eric Khoo, Apichatpong Weerasethakul, Brillante Mendoza, Lee Chang-dong, Júlia Murat, Wang Bing, Lee Su-jin, Christian Díaz Pardo, Yaelle Kayam, Boo Junfeng, Valentyn Vasyanovych, Alejandra Márquez Abella und natürlich Amjad Abu Alala, Gewinner des Grand Prix für You Will Die at 20 am FIFF 2020!

«You Will Die at 20» by Amjad Abu Alala, winner of the Grand Prix FIFF 2020
«You Will Die at 20» by Amjad Abu Alala, Gewinner des Grand Prix des FIFF 2020

Internationaler Wettbewerb: Kurzfilme

Das FIFF präsentiert bereits zum sechsten Mal in Folge den internationalen Kurzfilmwettbewerb. Alle Regisseurinnen und Regisseure sind dazu eingeladen, ihre Filme in Freiburg vorzustellen.
Um die grossen Namen von morgen zu fördern und dem Publikum Filme einer neuen talentierten Generation zu zeigen, sind die drei beim FIFF präsentierten Kurzfilmprogramme (Fiktion, Dokumentarfilm oder Animation) die Gelegenheit, um neue Filmtrends zu entdecken, die direkt aus Lateinamerika, Asien, Afrika, dem Mittleren Osten und Osteuropa zu uns kommen.

Der beste Kurzfilm wird mit einem Preis im Wert von CHF 7'500
.– ausgezeichnet und Seite an Seite mit Manuel Abramovich (La Reina, 2014), Tofigh Amani (Ants Apartment, 2015), Juliana Gómez (Iceberg, 2016), Raed Rafei (Salam, 2017) E del Mundo (Man of Pa'aling, 2017) und Payal Kapadia (And What is the Summer Saying, 2018) in die Liste der FIFF-Preisträger*innen aufgenommen.
Zum dritten Mal in Folge überreicht ausserdem eine Jury, bestehend  aus Studierenden des Réseau Cinéma CH, einen Preis im Wert von CHF 3'000
.–.

"Asho" by Jafar Najafi, FIFF2020
«Asho», Jafar Najafi, FIFF 2020

Ausser Konkurrenz

Eröffnungsfilm

Heroic Losers, Sebastián Borensztein, 2019

Rund um den lateinamerikanischen Star Ricardo Darín verkörpern einige der besten spanischsprachigen Schauspielenden eine Clique in einem Städtchen nahe Buenos Aires. Kurz vor der Krise von 2001 hatten sie die grandiose Idee, ihre gesamten Ersparnisse bei der Bank zu deponieren. Mit einem Jahrhundertcoup wollen sie nun ihr Geld zurückholen. Das FIFF 2020 eröffnet mit einer rasanten Gesellschaftskomödie.
Trailer

"Heroic Losers", Sebastián Borensztein, 2019
«Heroic Losers», Sebastián Borensztein, 2019

Schlussfilm

Mossad!, Alon Gur Arye, 2019

Wer hat gesagt, der Humor von Airplane! von 1980 sei Schnee von gestern? In Israel feiert er dank dem kreativen Input von David Zucker, dem Regisseur des Originals, gerade sein Comeback! Diese Spionagekomödie lässt sogar den nächsten 007-Thriller blass aussehen und ist verrückt genug, sich über die Spannungen in Nahost und überhaupt einfach alles lustig zu machen – ein perfekter Schlusspunkt für das FIFF 2020.
Trailer

Mossad!, Alon Gur Arye, 2019
«Mossad!», Alon Gur Arye, 2019
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