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37e 17 - 26.03.2023

Das FIFF feiert das Wiedersehen und eröffnet seine 36. Ausgabe

Escape from Mogadishu, Ryoo Seung-wan

Deutsche und französische Untertitel für fast alle der 127 gezeigten Filme, Vorführungen in zwölf statt sechs Kinosälen für einen maximalen Komfort der Besucher*innen, Zusammenarbeit mit fünf Gastronomiebetrieben statt nur mit einem: Am Freitagabend eröffnete das Internationale Filmfestival Freiburg (FIFF) eine ambitionierte 36. Ausgabe vor grossem Publikum. Nach zwei turbulenten Jahren startete das Festival mit der Schweizer Premiere des packenden politischen Action-Thrillers Escape from Mogadishu, der für Südkorea ins Rennen um einen Oscar geht und am FIFF täglich im 4DX-Format zu sehen ist. Während der Eröffnungsfeier erinnerte Bundesrat Alain Berset an die wichtige Rolle des FIFF als «weit geöffnetes Fenster zur Welt». Viel Erfreuliches also, das ein bisschen über die schlechte Nachricht hinwegtröstet, die das Festival am Donnerstagabend erreicht hat: Pierre Richard wurde positiv auf Covid-19 getestet und kann darum leider nicht nach Freiburg kommen, um das FIFF-Publikum zu treffen.

Vollständiges Programm

Die zwei Jahre Pandemie haben nicht nur die Gewohnheiten des FIFF, das vom 18. bis 27. März endlich wieder im Frühling stattfindet, gehörig durcheinandergebracht. Sie bewirkten auch eine Polarisierung der Debatte und eine Verschärfung der Spannungen – auf Kosten eines konstruktiven Austausches. Da es das FIFF als seine wichtigste Aufgabe ansieht, Menschen zusammenzubringen und Diskussionen anzustossen, schaltet es die Kinoprojektoren wieder an und feiert das Wiedersehen. Wie Bundesrat Alain Berset während der Eröffnungsfeier sagte, ist «das FIFF ein Instrument im Kampf gegen die allgemeine Verrohung, und seine Leinwände sind weit geöffnete Fenster zur Welt, die unsere Köpfe durchlüften und unsere Seelen befreien». Der künstlerische Leiter des FIFF, Thierry Jobin, meinte dazu: «Weder harte Fakten noch bestens dokumentierte wissenschaftliche Erkenntnisse scheinen heute für einen breiten Konsens und gemeinsame Ziele zu sorgen. Selbst diejenigen, die eigentlich den gleichen Kampf führen, sei es gegen Diskriminierung oder für die Zukunft unseres Planeten, bekunden Schwierigkeiten, miteinander zu sprechen, ohne sich zu beschimpfen. Wir müssen die Freude an der Diskussion und der Debatte wiederfinden.» Menschen zusammenbringen, so lautet einer der Aufträge des FIFF, insbesondere dann, wenn es darum geht, ein möglichst breites Publikum einzubeziehen, beispielsweise durch eine verstärkte Zusammenarbeit oder eine Weiterentwicklung der Zweisprachigkeit. Dies ist eines der Ziele dieser 36. Ausgabe, wie der Präsident des Vereins FIFF, Mathieu Fleury, betonte: «Das FIFF kann sich endlich wieder auf eine ‹normale› Ausgabe freuen. Auch wenn das Festival nach zwei turbulenten Jahren finanziell weiterhin unter Druck steht, hat es Wachstumsmöglichkeiten gefunden, um sich in der Stadt Freiburg weiterzuentwickeln, an seiner Zweisprachigkeit zu feilen oder seine Präsenz im Kanton weiter auszubauen, insbesondere in Bulle.» Sylvie Bonvin-Sansonnens, Staatsrätin des Kantons Freiburg, freute sich über die vielen Kinder und Jugendlichen, die das FIFF im Rahmen seines Schulprogramms Planète Cinéma in den Kinosälen willkommen heisst: Dieses Jahr sind es 11'000 Teilnehmende im Alter von 4 bis 25 Jahren.

Für einen bewegenden Moment während der Eröffnungsfeier sorgte die in der Schweiz lebende ukrainische Musikerin Zoryana Mazko. Mit ihrer Bandura, einem traditionellen Lauteninstrument, und ihrer Stimme berührte sie das Publikum und erinnerte an die Opfer des Kriegs in der Ukraine.

Der Eröffnungsfilm des FIFF handelt von der gegenseitigen Unterstützung benachbarter Nationen und wird uns angesichts der internationalen Tagesaktualität zwangsläufig auf ganz besondere Weise im Gedächtnis bleiben. Der Anfang der 1990er-Jahre in Somalia, in einem ganz anderen geopolitischen Kontext spielende Film Escape from Mogadishu von Ryoo Seung-wan wird am FIFF als Schweizer Premiere gezeigt. Vertreter der Botschaften von Nord- und Südkorea müssen mitten im tobenden Bürgerkrieg zusammenarbeiten, um aus der somalischen Hauptstadt zu fliehen. Der Film beruht auf wahren Gegebenheiten und geht für Südkorea ins Rennen um den Oscar für den besten internationalen Film 2022. Die packende Mischung von Polit- und Action-Thriller wird täglich im 4DX-Format in der Originalversion mit englischen Untertiteln gezeigt. Für alle, die den Nervenkitzel suchen, ein absolutes Muss!

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