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Das 40. FIFF feiert seine Eröffnung

A Sad and Beautiful World, Cyril Aris (2025)
A Sad and Beautiful World, Cyril Aris (2025)

Die 40. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF) wurde am Freitag, dem 20. März 2026, in einer festlichen Atmosphäre der Verbundenheit eröffnet. Nach den Reden, in denen die Bedeutung des FIFF als Ort der Begegnung und des Dialogs betont wurde, gab es in Anwesenheit des Regisseurs den ersten der 114 ausgewählten Filme zu sehen: A Sad and Beautiful World. Das breite Publikum hat am Samstag, dem 21. März, die Möglichkeit, den libanesischen Film mit dem hochaktuellen Titel zu entdecken. Die Jubiläumsausgabe hat bereits im Vorverkauf Rekorde gebrochen und verspricht vom 20. bis zum 29. März ein engagiertes Programm voller Emotionen und Feierlichkeiten.

«Kino, das die Augen öffnet»: Mit diesen von Blumen umrahmten Worten wurde das Publikum der Eröffnungsfeier begrüsst. Als Symbole für Vielfalt und Austausch lassen die Blumen – das Motiv des diesjährigen grafischen Erscheinungsbildes des FIFF – eine Jubiläumsausgabe erblühen, die im Zeichen des Feierns und des Erinnerns steht, ganz im Sinne der «Liebesbotschaften ans FIFF», die zwischen den vier Eröffnungsreden gezeigt wurden. In diesen aus Colorado, Kirgisistan, dem Iran oder auch Madagaskar gesendeten Botschaften würdigen Persönlichkeiten, die einst am Festival zu Gast waren, die Bedeutung des FIFF in ihrer Erinnerung und für ihre Karriere. Die künstlerische Leitung hat 86 Videos aus aller Welt gesammelt, die während des gesamten Festivals in einer Dauerschleife im Saal Arena 2 gezeigt werden.

Der Präsident des Vereins des FIFF, Mathieu Fleury, freute sich, erneut eine gesellige und vielversprechende Ausgabe zu eröffnen, passend zum Nomad Wood Nest, dem neuen Festivalzentrum: «Es spiegelt perfekt wider, was uns das FIFF bietet: eine Einladung zum Reisen, indem wir ganz einfach unsere Augen öffnen, eine Verwurzelung in der Region Freiburg in ihrer ganzen Vielfalt und schliesslich ein Nest, einen Safe Place, einen Ort der Ruhe, an dem wir feiern, uns treffen und begegnen können.» Philippe Demierre, Präsident des Freiburger Staatsrats, erinnerte seinerseits an «die lokale Verankerung sowie die internationale Ausstrahlung des FIFF» sowie an die zehn Tage währende Auszeit voller Empathie und Freude, die das Festival bietet. «In einer Zeit, die von der Brutalität von Bildern, Worten und Taten geprägt ist, finden wir uns während dieser Festivaltage in einer engagierten, herzlichen, multikulturellen, respektvollen, humanistischen und offenen Gemeinschaft wieder.» Auch Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern, betonte die Wichtigkeit des Festivals und der Kultur im Allgemeinen in einem globalen Kontext, in dem Hoffnung und gegenseitiges Zuhören nicht selbstverständlich sind. «In dieser lauten, aufgeregten und verunsicherten Welt müssen die Stimmen von Künstlerinnen und Künstlern Gehör finden. Eine starke Kultur ist nötiger denn je, und es sind Orte wie das FIFF, die diese Kultur ausmachen. Mit seinen Filmen lässt uns das Festival die Welt mit anderen Augen sehen und erinnert uns daran, dass es inmitten des Chaos zutiefst menschliche Geschichten gibt, die über einzelne Schicksale hinausweisen und uns allen Hoffnung schenken.»

Thierry Jobin, künstlerischer Leiter des Festivals, sprach ebenso über die Notwendigkeit und Einzigartigkeit des FIFF als Ort der Begegnung sowie Auslöser von Emotionen: «Es ist ein Ort, an dem Menschen dank des Kinos innehalten, aber auch einen wohltuenden und friedlichen Raum für den Austausch finden können, selbst wenn ihre Meinungen auseinandergehen. Wir alle wissen, wie wichtig ein solcher Ort heute geworden ist, sowohl im Leben als auch in den sozialen Netzwerken.» Anschliessend bat er Cyril Aris auf die Bühne, Regisseur des aussergewöhnlichen libanesischen Spielfilms A Sad and Beautiful World, der seine Schweizer Premiere feierte. Dieser Film, der an den Filmfestspielen von Venedig 2025 tiefe Betroffenheit auslöste, wird am Samstag, dem 21. März, um 13.00 und 16.30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs sowie der Hauptdarstellerin Mounia Akl erneut gezeigt.

Die Vorzeichen für diese 40. Ausgabe waren bereits vor der Eröffnungsfeier äusserst vielversprechend, denn sowohl der Vorverkauf als auch die Anmeldungen für Schulvorführungen haben Rekorde gebrochen: ein Beweis für die Verbundenheit und das Vertrauen, das das Publikum seinem Festival entgegenbringt. Vom 20. bis 29. März gibt es in Freiburg die Wettbewerbe für Lang- und Kurzfilme, Mutterfiguren, kolumbianisches Kino, die Lieblingsfilme von Kaouther Ben Hania, der Preisträgerin des ersten Fribourg Cinema Award, Retrospektiven, nächtliche Gänsehautmomente sowie Familienvorstellungen zu entdecken.


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