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Weiterbildung

formation continue

Weiterbildung (DE/FR) für Lehrpersonen: Gespenstergeschichten

Samstag, 11. Februar 2017 | 9h-17h | Cinéma Rex | Freiburg | 50 CHF

Das FIFF organisiert in Zusammenarbeit mit den Universitäten Lausanne und Zürich einen Weiterbildungstag zur Filmanalyse.

Sie haben die Möglichkeit, zwei Filme des diesjährigen Festivalprogramms zu sehen: ein Klassiker des Geisterfilms sowie ein aktueller afrikanischer Film, der Teil des Internationalen Wettbewerbs ist. Die zwei Vorträge – auf Deutsch am Morgen, auf Französisch am Nachmittag – bieten Ihnen Hilfsmittel für die Filmanalyse im Unterricht. Zudem wird das Phänomen Angst im Film thematisiert sowie und eine kurze Geschichte der Repräsentation von Geistern im Film aufgezeichnet.

Film ist...Mit welchen Mitteln Filme erzählen
Neben einer Einführung in die formale Filmanalyse mit zahlreichen Erläuterungen zu Fachbegriffen veranschaulicht der Vortrag auch am konkreten Beispiel, wie Filme thematisch und analytisch im Unterricht besprochen werden können. Die Lehrpersonen erhalten dadurch einen Einblick in die wichtigsten filmischen Gestaltungsmittel wie beispielsweise Kamera, Licht, Montage/Schnitt (Einstellungswechsel), Ton (Sprache/Geräusch/Musik) oder Production Design (Filmarchitektur/Kostüme). Gleichzeitig gibt der Vortrag einige Anregungen und konkrete Arbeitsaufträge, wie dieses Wissen didaktisch anhand der beiden gezeigten Beispielfilme für den Unterricht aufbereitet werden kann.
Dr. des. Evelyn Echle, Filmwissenschaftlerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ETH Zürich, Lehraufträge am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich und der Filmuniversität Potsdam-Babelsberg sowie Verantwortliche für das medienpädagogische Begleitprogramm während des Arab Film Festivals im Filmpodium Zürich.

Le fantôme au cinéma, une figure subversive et réflexive
Doté d’un potentiel dramaturgique et photogénique exploité dès les débuts de l’histoire du cinéma, le fantôme permet souvent de développer une réflexion sur l’identité et les rapports humains, mais aussi sur les frontières entre visible et invisible, raison et croyance, matérialité et immatérialité. A partir d’analyses de séquences tirées principalement de The Innocents (1961) et Kati Kati (2016) cette intervention propose d’envisager le fantôme cinématographique à la fois sous l’angle de sa force de subversion (en tant qu’il révèle des tensions sociales) et de sa puissance réflexive dans la mesure où il fonctionne comme métaphore du médium filmique. Il s’agira au final de montrer comment, de par sa capacité à accueillir une multiplicité de significations, le récit de fantôme offre au cinéma une matière première qui s’adapte facilement à différents contextes de production.

Docteure ès Lettres spécialisée dans l’approche historique des rapports entre cinéma et sciences du psychisme, Mireille Berton est maître d’enseignement et de recherche à la Section d’Histoire et esthétique du cinéma de l’université de Lausanne.

Ziele

  • Aneignung eines Vokabulars für die Filmbeschreibung und -analyse
  • Das Phänomen der Angst und die Darstellung von Geistern im Film behandeln
  • Sich bewusst sein, welche Mittel einem Film zur Verfügung stehen, um dem Publikum eine Botschaft zu vermitteln
  • In der Lage sein, eine Filmsequenz im Unterricht zu analysieren

 

Kontakt und Auskunft

T +41 (0)26 347 42 05
scolaires@fiff.ch | www.fiff.ch

Programm

Programm
9h00-9h15 :
Einleitung

9h15-11h00 : Vorführung The Innocents (Jack Clayton, UK, 1961, 100 Minuten) deutsche und französische Untertitel

11h00-11h15 : Pause

11h15-12h45 : Vortrag auf Deutsch von Evelyn Echle: Film ist...
Mit welchen Mitteln Filme erzählen


12h45-13h45 : Mittagspause

13h45-15h00 : Vorführung Kati Kati (Mbithi Masya, Kenia, Deutschland, 2016, 75 Minuten) deutsche und französische Untertitel

15h00-15h15 : Pause

15h15-16h45 : Vortrag auf Französisch von Mireille Berton: Le fantôme au cinéma, une figure subversive et réflexive

Praktische Informationen

Datum: Samstag, 11.Februar 2017
Ort: Freiburg, Cinéma Rex (Bd de Pérolles 12, 1700 Freiburg)
Dauer: 9h00 bis 17h00
Sprachen: Französisch und Deutsch
Teilnahmebeitrag: 50 CHF (inkl. ein Eintritt für das FIFF 2017 im Wert von 17 CHF)
Anmeldefrist: 3. Februar 2017 an scolaires@fiff.ch
Mindestzahl Teilnehmer: 15 (die Teilnehmerzahl ist beschränkt)

Festival International de Films de Fribourg

32e 16 > 24.03 2018

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